haus

“Der höchste Lohn
für unsere
Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das was wir dadurch werden”
.

Home
Unser Team
Unsere Leistungen
Erneuerbare Energie
Heizung
Sanitär
Unsere Partner
Kontakt
Impressum

John Ruskin 1819 - 1900

Hans-Peter Blank

Heizung-Sanitär-Haustechnik

Niedertemperaturheizkessel

Ein Niedertemperaturkessel ist eine besondere Form des herkömmlichen Heizkessels und zeichnet sich dadurch aus, dass er automatisch seine Wärmeerzeugung den jahreszeitlichen Erfordernissen anpasst.

Diese werden unter anderem durch die Voreinstellungen am Kessel und natürlich durch die Außentemperaturen beeinflusst. Je nachdem welche Witterungsverhältnisse vorliegen, werden zur Erwärmung des Gebäudes unterschiedlich hohe Vorlauftemperaturen benötigt. Der Niedertemperaturkessel heizt deshalb Wasser im Heiznetz nur soweit auf, wie es aufgrund der Außentemperatur notwendig ist.

Die Überwachung dieses Vorgangs übernimmt die automatische Regelanlage des Heizkessels. Durch diese so genannte „gleitende Betriebsweise“ wird der Heizkessel und auch das Heiznetz über weite Teile des Jahres mit wesentlich niedrigeren Heizwassertemperaturen betrieben als es noch bei vielen älteren Heizkesseln der Fall ist. Allerdings ist diese Technik mit relativ einfacher Steuerungselektronik und fossilen Brennstoffen, die den Brenner das ganze Jahr betreiben, schon längst nicht mehr modernster Stand der Energietechnik. Der Jahresnutzungsgrad eines Niedertemperaturkessels liegt bei etwa 80 Prozent
.

Aufbau und Funktion eines Öl-Niedertemperaturkessels

öl

Öl-Niedertemperatur-Heizkessel bergen unter ihrer wärme- und schalldämmenden Haube heute gute und ausgereifte Technik. Das hat die Stiftung Warentest für die übergroße Anzahl der getesteten Heizkessel festgestellt. Kernstück ist der heizwasserdurchströmte Kesselkörper aus Guss oder Stahlblech. Ein angeflanschter Gebläsebrenner ragt in die Brennkammer des Kessels, wo das Öl zerstäubt und verbrennt. Die heißen Abgase geben den Großteil ihrer Wärme an die innere Oberfläche des Kesselkörpers ab. Die Wärmeausbeute (feuerungstechnischer Wirkungsgrad) beträgt heute bis zu 96 % der Energie des eingesetzten Brennstoffes (auf den Heizwert den Brennwert. bezogen).

Für eine hohe Brennstoffausnutzung ist die Abstimmung der Brennraumgestaltung und der Flammenform des Brenners von großer Bedeutung. Daher ist es nicht ratsam, Kessel und Brenner getrennt von verschiedenen Anbietern zu beziehen. Am Markt werden heute sogenannte Units - aufeinander abgestimmte Kessel-Brenner-Einheiten - angeboten. Für die Einhaltung dieses optimierten Zusammenspieles ergeben sich Anforderungen an die Wartung.

Niedertemperatur-Heizkessel arbeiten mit einer gleitenden Temperatur des Kesselwassers, je nachdem, wie hoch der Wärmebedarf ist. Eine wichtige regelungstechnische Voraussetzung für die gleitende Betriebsweise ist eine witterungsgeführte oder eine bedarfsgeführte Vorlauftemperaturregelung. Die überwiegend angewandte witterungsgeführte (außentemperaturgeführte) Regelung misst mit einem Fühler die Außentemperatur und leitet daraus die erforderliche Vorlauftemperatur ab. Durch einen entsprechenden Befehl an den Brenner wird das Kesselwasser mehr oder weniger stark aufgeheizt. Dies hat vor allem einen niedrigeren Abstrahlungsverlust und Betriebsbereitschaftsverlust zur Folge.

Aufbau und Funktion eines Gas-Niedertemperaturkessels

gas

Niedertemperaturkessel für die Verbrennung von Gas werden auch als Spezial-Heizkessel bezeichnet. Der Begriff dient der klaren Unterscheidung zu den früher üblichen Standard-Heizkesseln, die je nach eingebautem Brenner sowohl Gas als auch Öl verbrennen konnten. Gas-Spezial-Heizkessel stellen spezielle Konstruktionen dar, abgestimmt auf die Besonderheiten der Gas-Verbrennung.

Gas-Niedertemperatur-Heizkessel werden sowohl in der klassischen Bauweise als bodenstehende Geräte oder als wandhängende Geräte (Gas-Wandkessel) angeboten. Letztere werden auch als Thermen bezeichnet. Sie sind heute mindestens so leistungsfähig wie bodenstehende Geräte.

Bodenstehende Geräte haben je nach Konstruktion und Kesselwerkstoff ein Leergewicht (ohne Warmwasserspeicher) zwischen 100 und 160 kg und sind damit bedeutend schwerer als wandhängende Geräte, die ca. 50 bis 60 kg wiegen. Die Abmessungen der Boden-Kessel liegen etwa im Bereich eines mittleren Kühlschranks, also ca. 60 cm tief und breit und etwa 90 cm hoch.

Das Charakteristische in der Funktion eines Niedertemperaturkessels ist, dass die Temperatur des Kesselwassers praktisch gleich der Temperatur des Heizungswasser ist. Die Temperatur des Heizungswassers selbst wird nach dem Wärmebedarf geregelt. Da dieser entweder fällt oder steigt, muss auch die Kesselwassertemperatur schwanken können. Dazu wirkt die Regelung unmittelbar auf den Brenner. Bei ein- und zweistufigen Brennern bleibt der mit konstanter Leistung arbeitende Brenner solange im Betrieb, bis die gewünschte Heizwassertemperatur erreicht ist. Bei Kesseln mit modulierendem Brenner (Leistungsmodulation) wird die Heizwassertemperatur über die Leistungsregelung des Brenners und die Einschaltdauer reguliert.

Die Schwankungsbreite der Vorlauftemperatur ist erheblich. Sie beginnt bei etwa 30 °C und endet bei 75 °C. Dieses Auf und Ab der Temperaturen ist zwar für eine moderne Heizungsregelung kein Problem - aber für die Werkstoffe des Heizkessels. Ohne besondere konstruktive Maßnahmen wäre ein klassischer Heizkessel rasch korrodiert.

Brennwertheizung Niedertemperatur Heizeinsätze Wandheizung Fußbodenheizung Heizkörper Service